Nach zahlreichen Planungsbesprechungen begann Anfang 2011 eines der größten Umbauprojekte unseres Büros. Fast ein Jahr sollte die Bauleitung dauern und es wurde ein äußerst anspruchsvolles und intensives Projekt. Zuerst wurde das bestehende Gebäude komplett entkernt und es blieb nur noch ein Rohbau über.

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Nach der Entkernung kam der konstruktive Abbruch. Räume wurden verändert, Türoffnungen mussten versetzt werden und hierfür kam die Betonsäge zum Einsatz. Alles nach den Angaben des Statikers und den hierfür geltenden Vorschriften. Langsam entstanden die neuen Wohnungen und parallel konnte mit der Installation der haustechnischen Leitungen begonnen werden.

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Man ist immer wieder überrascht, wieviel Haustechnik in ein Gebäude eingebaut wird, die man nach Fertigstellung nicht mehr wahrnimmt. Immer wieder tauchen Kollisionspunkte auf, die man vorher nicht bedacht hatte. Nur durch eine intensive, tägliche Bauleitung verhindert man unnötige Zeitverluste. Die permanent auftauchenden Probleme müssen  möglichst kurzfristig gelöst werden.

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Ein Großteil der neuen Wände und Decken wurde im Trockenbau erstellt. Hiermit wurden Brandwände zum Treppenhaus, Sanitärzellen und diverse weitere Bauteile ausgeführt. Aufgrund der guten Ausführungsplanung konnten die neuen Wohnungen zügig gebaut werden.

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Nachdem alle Wände standen und die Leitungen installiert waren, konnte der Estrich eingebracht werden.

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Als besondere Herausforderung stellten sich die neuen Balkone heraus. Diese sollten an das bestehende Gebäude gehängt werden. Hierfür wurde einen Rückverankerung auf der Rohdecke angebracht. Die vormontierten Balkone wurden mittels Mobilkran über das Gebäude gehoben und dann an die Halterungen geschraubt.

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Das Endergebnis wird demnächst vorgestellt.