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Designbriefkästen aus Edelstahl

Nach der Neugestaltung des Treppenhauses in Hamburg Neumühlen, sollte noch eine neue Briefkastenanlage angebracht werden. Gleichzeitig gab es die Aufgabe, dass ein waagerechter Riss verdeckt wird, der sich immer wieder in der Wand abzeichnet.

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Der Letterman von Radius mit seinem schlichten Design wurde ausgewählt und der Schlosser hat Stahlbleche angefertigt, die in DB703 lackiert sind. Die Einzelbriefkästen sind jetzt so auf den Blechen montiert, dass sie als Gesamtanlage wirken.

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Eine “Designerbriefkastenanlage”, die ein Unikat und trotzdem bezahlbar ist.

Treppenhausgestaltung mit Midas – 3

Die Neugestaltung des Treppenhauses in Hamburg Neumühlen ist abgeschossen. Die Messingfarbe von Midas zeigt Wirkung und das ursprünglich kaltweiße Treppenhaus strahlt Wärme aus. Das vorhandene Licht vor dem Fahrstuhlportal wurde ausgetauscht und setzt noch einmal Akzente auf der Messingfläche. Zum Schutz der Laibungen, die immer wieder beschädigt wurden, gibt es jetzt 10mm starke Stahlbleche, die im Farbton der Treppengeländer lackiert wurden.

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Der handwerkliche und finanzielle Aufwand haben sich auf jeden Fall gelohnt. Ein wirklich schönes Material, das wir sicherlich bei Gelegenheit noch einmal einsetzen werden.

Treppenhausgestaltung mit Midas – 2

Wenn man mit einem neuen Material arbeitet, ist der Anfang manchmal mühsam. Eine Schulung bei Midas und die Bearbeitung einer kleinen Fläche reichen natürlich nicht aus, um sich mit dem Material vertraut zu machen. Der Einsatz auf großen Flächen ist da doch etwas anderes und man muss schon ein wenig üben, um das vorgegebene Ergebnis zu erzielen. Herr Schmidt und Herr Firzlaff von Fa. Schuchardt haben aber nicht aufgegeben und die richtige Handwerkstechnik nach einigen Versuchen herausgefunden.

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Nach Rückfragen beim Hersteller und der Ergänzung des erforderlichen Werkzeugs, ging es richtig los. Das Farbmaterial wird jetzt zügig aufgetragen und dann wird gebürstet, geschliffen und poliert. Selbst der Skeptiker, der Anfangs so unzufrieden war, hatte mit einem Mal Freude an dieser Handwerkstechnik und strahlte. So soll es sein.

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Es ist spannend täglich zu sehen, wie sich das Material vom Auftrag bis zur Fertigstellung verändert. Eine lebenige Metalloberfläche, die sich je nach Lichteinfall immer wieder verändert. Man spürt förmlich die handwerkliche Leistung und Qualität.

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handwerktechnikdesign – Das steckt in diesem Projekt und in dem Material von Midas!

A&W Designer des Jahres 2013

Die A&W hat auch in diesem Jahr wieder den Designer des Jahres gekürt. Nein, ich bin es nicht geworden, aber ich war bei der Ehrung im Stilwerk Hamburg dabei.

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Danke an den Fotografen für das nette Foto mit Ehepaar Schulz von punct object.

Hotelprojekt in Vierlanden

Nun ist unser erstes eigenes “Hotelprojekt” gestartet. Es sind zwar nur fünf Zimmer, aber dafür entsteht dieses “Minihotel” in einer alten Fachwerkkate mit Reetdach. Es liegt in Hamburg Kirchwerder, nahe dem Zollenspieker Fährhaus. Betreiben wird es Susen Savignano, die schon in unmittelbarer Nähe ein Café mit Pension unter dem Namen “Zur alten Vierländer Bäckerei” führt. Das reizvolle an diesem kleinen Objekt sind die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten. Zum einen kann es als kleine Pension von Reisenden, kleinen Radgruppen oder Monteuren genutzt werden, die ein wenig Erholung nach einem langen Tag brauchen. Zum anderen bietet dieses Haus aber auch hervorragende Möglichkeiten für kleinere Familienfeiern. Der angrenzende Garten vergrößert das Haus nach außen und kann durchaus auch für Trauungen genutzt werden.

 

Die Gestaltung der Innenräume wird aufgrund des begrenzten Kostenrahmens mit günstigen Möbeln und Einbauten vorgenommen. Aber bei den Betten wird nicht gespart und hier werden Boxspringbetten eingesetzt, denn diese sind das Wichtigste für einen erholsamen Aufenthalt. Aufwendige Materialien und Dekorationen wären sowieso fehl am Platz, denn Das Haus spricht für sich und strahlt genügend Atmosphäre aus.

 

Das Projekt ensteht Schritt für Schritt und wird auch nach seiner Eröffnung noch weiter verfeinert. Ein lebendiges Hotel, das schon während der Planung und Ausführung viel Freude bereitet.

Kinoplanung

Neun Multiplexkinos hat unser Büro in einer ARGE mit dem Architekturbüro Thomas Tillmann gestaltet. Eines der ersten Projekte war das Cinestar am Borsigturm in Berlin Tegel. Ein Multiplexkino mit 9 Sälen und 2400 Plätzen. Hier sind ehemalige Industriehallen zu einer Mall umgebaut worden. Ursprünglich wurden in diesen Hallen Lokomotiven gefertigt und dies sollte auch in dem Kino spürbar werden. So sind die alten Tragstrukturen komplett restauriert worden und sind in der Mall und teilweise auch im Kino sichtbar.

Um das Thema Industriehallen spürbar zu machen, haben wir uns auf den Einsatz weniger Materialien konzentriert, die symbolisch für die Lokomotivenproduktion eingesetzt wurden. Geschliffener Esrtrich mit eingelegten Stahlschienen als Werkhallenboden. Die Einbauten und Möbel aus rostigen Stahlblechen, kombiniert mit Eiche und Glas, lassen den ehemaligen Industriecharakter wieder aufleben.

 

Im Kinofoyer steht ein 40m langer Concessiontresen, der an einen langen Zug erinnert. Hier kann sich der Kinobesucher mit allem eindecken, was er für einen unterhaltsamen Kinoabend benötigt. Links und rechts vom Tresen gehen die Kinosäle ab und am Ende gibt es eine Aufenthaltszone mit Bänken und Stehtischen.

 

 

So eine Kinoplanung erfordert eine genaue Kenntnis der Abläufe und der Logistik. Viele Menschen strömen gleichzeitig in das Kino und müssen in kürzester Zeit bedient werden. Die Möblierung erfährt höchste Beanspruchung durch die Besucher und die Mitarbeiter und muss deshalb äußerst robust ausgeführt werden. Das ausgewählte Material hat sich sehr gut bewährt und das Design ist durchaus als zeitlos zu bezeichnen. Weiter Kinovorstellungen werden folgen.

Black Art von Object Carpet

Von Object Carpet gibt es eine neue Webkollektion, die unter dem Namen Black Art läuft. Dessins mit unterschiedlichen Strukturen bieten interessante Gestaltungsmöglichkeiten im Objektbereich.

 

 Object Carpet entwickelt schon seit vielen Jahren Textilbeläge und hat hierbei immer designorientiert gearbeitet. Viele Dessins kann man mittlerweile als Klassiker bezeichnen und sie lassen sich noch heute in Projekten einsetzen.

Ideen zum selber machen

Beinahe 9 Jahre hat die Mitarbeit bei der Heimwerkerzeitschrift selber machen angedauert. In dieser Zeit haben wir viele Ideen entwickelt, Möbel gestaltet, aber auch komplette Raumlösungen entworfen. Ideen für Nischen – Ideen mit Billy – Ideen für Kinder – Ideen für Bäder – Vitrinen – Hochbetten – Küchen - und - und - und……. Insgesamt drei komplette Ordner voll mit Ideen, die lange nicht alle umgesetzt werden konnten.

Anfangs waren nur die Ideen gefragt, aber nach kurzer Zeit griff man auch auf die handwerklichen Fähigkeiten zurück. So baute ich die Prototypen der Möbel für die Fotoproduktionen im selber machen Atelier. Immer mit den Mitteln und Werkzeugen eines Heimwerkers. Die aufwendigsten Möbel wurden sogar als Baupläne veröffentlicht, die der Heimwerker noch heute bestellen kann.

Immer wieder wurden als Grundlage für die Möbelideen Teile von Ikea eingesetzt. Noch heute ist dies ein Ansatz für preisgünstige und trotzdem individuelle Möbel.

Bei den Raumlösungen wurde nach Möglichkeit immer auf bestehende Locations zurück gegriffen. Hier sollten detailgetreue und fachgerechte Lösungen umgesetzt werden. Die erforderlichen Installationen wurden immer schrittweise dargestellt.

Eine Küche wurde nicht einfach nur eingebaut, sondern es wurden noch Möglichkeiten aufgezeigt, wie man Nischen oder auch Blenden sinnvoll nutzen kann.

Die Mitarbeit in der Redaktion war eine große Bereicherung für unser Büro. Die Herausforderung war das Entwerfen unter der Vorgabe der Umsetzbarkeit mit einfachen Mitteln und mit sehr kleinem Kosten- und Zeitrahmen. Trotzdem sind viele schöne Dinge enstanden, die tausendfach nachgebaut wurden.

Messedesign für Finnforest

Vor einigen Jahren hat sich durch meine Mitarbeit bei der Zeitschrift “selber machen” der Kontakt zu Finnforest, ehemals Louis Krages ergeben. Nach einigen Möbelentwürfen, kam der Auftrag für einen ersten Messestand mit 30m². Dieser sollte mit eigenen Mitteln in der Werkstatt von Louis Krages gebaut werden. Aus einem Stand wurden fünf und die Fläche wuchs bis auf 200m². Präsentiert werden sollten Holzprodukte für den Innenausbau und die Nachhaltig der Produktion.

 

Ein Stand auf der DIYTEC in Köln wurde ganz aus Papier, das auf Stahlrahmen gespannt wurde gebaut. Für das Branding sorgten die großen Logos auf den Papierbahnen, die dann von innen beleuchtet wurden. In Raumboxen wurden die Holzvertäfelungen und das Parkett beispielhaft ausgestellt. Es entstand eine ruhige und entspannte Standatmosphäre, die sich sehr positiv auf die Messegespräche auswirkte.

 

Ein weiter Stand auf der Bau in München, sollte die Möglichkeiten von Kerto zeigen. Ein Schichtholz, welches vielseitig im Baubereich als Konstruktionsholz eingesetzt werden kann. Der Messestand wurde als Bühne gestaltet und komplett aus Kerto hergestellt. Allein der vordere Träger hatte eine Spannweite von 11m und war absolut freitragend.

 

Messedesign ist ein höchst spannender Bereich. Neue Ideen sind gefordert, Experimente durchaus erlaubt. Diese werden oft nur für einen kurzen Einsatz entwickelt und müssen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Bibliothek und Entertainmentcenter

Gute Freunde von uns hatten einen Traum – eine Wand nur mit Büchern. Aber es sollte auch das neue Entertainmentcenter untergebracht werden. Dies aber möglichst unsichtbar, wenn es nicht im Gebrauch ist. Die Raumhöhe ist beeindruckend, denn sie reicht bis zu 4,70m in den First. Es sollte ein Möbel werden, dass den Büchern und der Medientechnik einen ruhigen Rahmen bietet. Durchgängige Böden von 2,40m Länge, werden von einem breiten Rahmen, mit einer Höhe von 3,90m eingefasst. Das Möbel ist weiß lackiert und ist mit seiner Größe sehr beeindruckend. Trotzdem fügt es sich natlos in den Raum ein und gibt dem Ganzen eine gewisse Ruhe.

 

Das besondere an der Bibliothek ist die Front mit Namen “wave“. Diese kann bei Bedarf per Fernbedienung rauf und runter gefahren werden. Eine Herausforderung für den Innenausbauer! Aber nach intensiver Detailabstimmung und ein wenig Tüftelei, hat die Tischlerei Mario Beck eine gute Lösung erarbeitet. Eine weitere Besonderheit ist die CD-Schublade, die über die volle Breite reicht und wie ein Regalboden wirkt. Sie kann jedoch voll herausgezogen werden und bietet Platz für 400 CD´s.

 

Am Abend wird die Bibliothek dann stimmungsvoll durch direktes und indirektes Licht beleuchtet. Das Ganze zeigt, dass Bücher trotz moderner Technik immer noch einen besonderen Platz in unserem Leben haben können.

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handwerktechnikdesign

Innenarchitektur ist die Verschmelzung von Handwerk Technik Design. Dies ist der Ansatz für unsere Arbeit.